Zeitungsbericht
Schule als Drehort
BT Mo., 29.9.25
Dreharbeiten in Rastatt gibt es immer wieder. Meist sind es TV-Produktionen wie für den Tatort. Am Freitag war die Hans-Thoma-Schule Location für die deutsch-georgische Kino-Koproduktion „Memories to cherish“.
Film erzählt gleich drei Geschichten
Der Film untersucht, wie Erinnerungen Beziehungen prägen und wie sehr man sich danach sehnt, Momente, die nie wiederkehren können, noch einmal zu erleben oder zu korrigieren. In drei Geschichten werden unterschiedliche Erfahrungen von Liebe, Reue und Heilung gezeigt. Eine Tochter nimmt wieder Kontakt zu ihrer Mutter auf, Eltern versuchen, ihren Sohn noch einmal wiederzusehen, und ein Mann erhält Besuch von jemandem, der ihn sehr geliebt hat. Jede Geschichte vermischt Erinnerung, künstliche Wirklichkeit und Realität und zeigt, wie zerbrechlich unsere Erinnerungen sein können, aber dass es wichtig ist, sie wertzuschätzen. Für die Episode zwischen Eltern und Sohn standen Vater Michael (Manuel Rubey – als Darsteller von Falco bekannt), Narges Rashidi (Mutter Anna) und Francesco Wenz unter der Regie von Dito Tsintsadze in der Aula der Hans-Thoma-Schule vor der Kamera.
Zuvor hatte das Team bereits in Baden-Baden gedreht. Produzent Kamran Sarda Khan zeigte sich begeistert von Baden-Baden und Rastatt.
„Was für eine tolles Schulgebäude. Hier wäre ich gerne zur Schule gegangen“, sagte Khan.
Der Filmemacher hatte einst Architektur studiert, wie er im Gespräch mit dieser Redaktion erzählte.